Ferienwohnung Matthes

Wohnen in Oberkotzau - ist wohnen in Bayern am Oberlauf der "sächsischen Saale"


Unsere schöne Gegend hat viel zu bieten, aber sehen Sie selbst...

Nicht nur im Sommer z.B. die Saale-Quelle (707 m NN) am Nordwesthang bei Zell, die Main-Quelle (887 m NN) am Osthang des Ochsenkopfes im Fichtelgebirge, sondern auch das hufeisenförmige Granitgebirge, speziell mit dem Felsenlabyrinth "Luisenburg" und der bekannten Freilichtbühne findet viele Verehrer. Ein gutes Wanderwegenetz und markierte Routen lassen Wanderherzen höher schlagen. Hier im Osten am Waldstein entspringt noch die Eger (752 m NN) und die Fichtel-Naab (750m NN) bei Neubau, die sich mit Waldnaab vereinigt und bei Regensburg in die Donau mündet. Alleine der "Naturpark Fichtelgebirge" mit der Sommerrodelbahn und den 2 Seilschwebebahnen, im Winter das Freizeitcentrum Ochsenkopf mit insgesamt 4,1 km preparierte Pisten und Winterwanderwegen, begeistern immer wieder von Dezember bis März viele Wintersportler aus nah und fern.

Ebensolches gilt für den nahen Frankenwald, wobei nur der südliche Teil davon in Bayern ist. Der andere Teil befinden sich in Freistaat Thüringen und heißt dort Thüringer Wald. Hier fließt unsere "sächsische Saale" entlang. Merkwürdig nur, dass sie dabei niemals den Freistaat Sachsen berührt. Der grenzt zwar auch direkt an Bayern, liegt aber eben östlich von Hof. Plauen in Sachsen ist bekannt für seine "Plauener Spitze" und die grazilen Klöppel-Handarbeiten.

Die besondere Nähe zur Tschechischen Rebuplik (CZ) bildet bei Regnitzlosau das sogenannte "Dreiländer-Eck". Das war die Bezeichnung vor 1989, als unsere Nachbarn noch in der alten "DDR" beheimatet waren. Der Name jedoch blieb. Nun heißt es "die neuen Bundesländer" - und das ist gut so. Das "Deutsch-Deutsche Grenzland-Museum" in Mödlareuth bei Hof erzählt von der Geschichte vor und nach 1989.

Wir sind stolz auf unsere Gegend, die Ruhe und Gemütlichkeit ausstrahlt. Das kann man gerne in einem der unzähligen Biergärten hierzu Lande erfahren. Bei uns gibt es eine Bier-Brauereien-Tradition, die an Dichte der örtlichen Bräu-Betriebe nichts zu wünschen übrig lässt. Ob Hof (Brauerei-Museum), Kulmbach (Bier-Museum), Bayreuth (Brauerei-Museum), Bamberg, Plauen, Zwickau, Pilsen (CZ) - alle haben sich einen Namen gemacht mit goldgelben Gerstensaft, der süffig durch die Kehlen rinnt. In Oberkotzau-Fattigau befindet sich die "Schloßbrauerei Stelzer" - ein göttliches Bier!

Aber Bier brauen ist nicht alles, was wir können. Wir produzieren immerhin auch Markenporzellan. Selb hat sich damit besonders hervor getan. Auch Schönwald, Rehau, Hof, Schwarzenbach/Saale, Kirchenlamitz und Marktleuthen. Einige haben die zunehmende Konkurrenz mit den billigen Importen nicht überlebt und sind vor zwei bis drei Jahrzenten schon von der Bildfläche verschwunden, auch weil sie zu klein waren. Aber dafür hatten wir eine gute Idee: ein Industrie-Museum und ein Porzellan-Museum sind daraus geboren worden.

In "Rehau - Industriestadt im Grünen" findet man ein Puppenmuseum, ein Heimatmuseum und ein mechanisches Museum. In Hof gibt es ein Vogtländisches Museum, ein Streichholz-Museum, in Naila ein Lokland-Museum mit HO-Modelleisenbahn in allen Bauphasen und in Kleinlosnitz ein Bauernhof-Museum. Alle äußerst sehenswert! Eine echte alternative bei schlechtem Wetter. Das "Oberfränkische Textilmuseum Helmbrechts" besticht mit dem selbst von Besuchern gewebten längsten Schal der Welt. Der angestrebte Erfolg als Eintrag im Guinnesbuch der Rekorde ist gesichert. Aber das sind nur ein paar von den Museen in unserer Gegend, die für Besucher geöffnet sind.

Eine komplette Übersicht finden Gäste auf der Seite: http://www.landkreis-hof.de/Tourismus-Freizeit.aspx

Der Schneebergturm (1053 m NN), im Hintergrund sieht man den Ochsenkopf (1024 m NN) mit dem Aussichtsturm (Asenturm), die beiden höchsten Berge im Fichtelgebirge. Beide Seilbahnen (Nord- und Südbahn) sind von 9:00 Uhr bis 16:00 Uhr in Betrieb. Am Ochsenkopf gibt es eine hervorragende 2 km lange Single-Trail-Strecke für Moutain-Bikes, bis zur Talstation Süd sind es 250 Höhenmeter. Es ist ein extra Angebot, dass man das auch mehrmals am Tage durchführen kann. Die Seilbahn nimmt die Bikes mit hoch. Auf den Gipfeln gibt es ein gut beschildertes weitläufiges Wegenetz über das Gebirge.  Die Weißmain-Quelle am Fuße des Berges ist in Granit gefasst und eine der vier Quellen die hier entspringen.

Die Quelle der Saale bei Zell am Nordwesthang des Waldsteins liegt auf 707 m ü. NN und entspringt neben einem alten Bergwerkstollen. Hier ist ein beliebter Ausgangspunkt für den Start entlang der Saale. Die Saale mündet nach 413 km bei Barby nahe Magdeburg in die Elbe. Der Saale-Rad-Wanderweg ist  einer der anspruchsvollsten Fluss-Radwege Deutschlands. Ausgangspunkt bei Bahnanreise ist Münchberg. Der erste Abschnitt der Strecke ist für Familientouren gut geeignet. Er beginnt direkt an der Quelle der Saale, von dort führt der Radweg immer an der Saale entlang über Schwarzenbach/S. mit sehenswertem Stadtzentrum (Bild unten) bis nach Hof. Die Stadt ist eingebettet zwischen den deutschen Mittelgebirgen Frankenwald, Fichtelgebirge und Thüringer Wald.

Der Weißenstädter See ist mit seinen ca. 50 ha der größte See im Herzen des Fichtelgebirges. Ein beliebtes Ausflugsziel für Alt und Jung. Er ist ein künstlicher Stausee, der am Oberlauf der Eger liegt. Der bequem von allen Seiten zugängliche flache See bietet Besuchern Entspannung, Erholung und eine Fülle von Freizeit- und Sportmöglichkeiten. Der 4 km lange Uferweg zählt bei Jung und Alt zu den meistbesuchten Spazierwegen im Fichtelgebirge und eignet sich bestens für Rollstuhlfahrer. Sonntags bis 10 Uhr dürfen auch die Inline-Skater ihn umfahren. Das Kurzentrum Weißenstadt am See wurde im August 2007 neu eröffnet und besticht durch einen weitläufigen Wellness- und Therapiebereich. Radon wird heiltherapeutisch angewendet und befindet sich in Wannen, Inhalationsräumen und einem Bewegungsbecken, das mit radonhaltigem Wasser gefüllt ist. Radon - ein natürlich vorkommendes Edelgas, das im Fichtelgebirge seit jeher in den Gesteinen und Wässern vorhanden ist. In den Granitgängen von Weißenstadt wurde ein hohes Vorkommen dieses Gases gemessen. Die erzeugte Wirkung lindert Schmerzen des Bewegungsapparates. Das kann über einen Zeitraum von mehreren Monaten anhalten.

Unser Naherholungsgebiet "Untreu-See", geschaffen 1976 - 1979 mit im Sommer bei Normalstau einer Fläche von 600.000m² ein traumhaftes Dorado für Schwimmer, Segler, Surfer, Treetbootfahrer und Angler. Ideal auch für Spaziergänger (6 km langer Rundwanderweg), Menschen mit Kindern (seichte Sand-Badebucht mit Spielgeräten) und Hunden (speziell ausgewiesener Hundestrand), die baden wollen (max. 15 m tief), sich sonnen (FKK-Strand) oder ganz einfach nur Ruhe suchen. Ein Biotop ist abgegrenzt  für die seltenen Tierarten, ein Rückzugsgebiet und das Betreten ist nicht erlaubt.

Der nördliche Bereich ist die "Intensivzone". Hier befinden sich die Spiel- und Badebucht für Kinder, Liegewiesen, Umkleidenkabinen, öffentliche Toiletten und sämtliche Freizeiteinrichtungen. 3 Parkplätze mit zusammen ca. 720 PKW-Stellflächen garantieren den Besuchern Aufnahme. Eine Sommergaststätte mit Bierausschank und Bratwurstgrill, Eis und Limonaden, kleine Gerichte und Kaffee bietet 1000 Sitzplätze, teils im Freien und unter Dach. Oberhalb des Spielplatzes finden alle Ballsport begeisterten einen Beach-Volleyball-Platz und das an den Wochenenden von Mai bis September von der DLRG bzw. der Wasserwacht besetzte Seeaufsichtsgebäude. Am Fuße der 400m langen Staumauer liegt der Mingolfplatz mit Imbiss.

An der See-Zufahrt liegen die Bootsstege, Liegeplätze können bei der Stadt Hof angemietet werden. Hier befinden sich auch die Tretboote, welche man für kleines Geld in der Sommergaststätte anmieten kann. Bootshallen, Wassersportvereine und das Büro des Seewärters sind gleich nebenan.  Zwischen den beiden Arealen liegt der "Kletterpark Untreusse". Er wurde auf einer Fläche von 20.000 m² mit 7 Parcours, 2 Fun-Points, 111 Stationen, 2 Seilfahrten über den See, Kletternetzen, Tarzansprüngen, Affenschaukeln u.v.a.m. für Junge und ältere Menschen konzipiert. Die »Kletterer« werden eingewiesen und sind permanent mit professionellen Kletter-Sicherheitsgurten mit Karabinerhaken gesichert.

Vom "Lokland" in Naila habe ich schon erzählt. Dieses Museum ist riesengroß und sagenhaft ausgestattet. Ein absolutes Muss für die Freunde und Fans von HO-Modell-Eisenbahnanlagen. Auf 120 m² ca. 400 m Gleise und ca. 100 Weichen, derzeit sind ca. 33 Zugeinheiten permanent unterwegs...

Hof/Saale hat auch ein Streichholz-Museum dass sehr interessant ist. Hier finden Sie Modell-Nachbauten von Gebäuden, Schiffen oder Fahrzeugen alleine nur mit unzähligen Streichhölzern. Schachteln gibt ´s auch... Der Hobby-Bastler erzählt dem interessierten Besucher gerne wie seine jeweiligen Modelle entstanden sind.

Der Biergarten "Brau-Keller" in Fattigau, einer der schönsten in unserer Gegend, direkt an der Saale,  die Schloßbrauerei Stelzer. Das beste Weizenbier, das ich je getrunken habe, wird hier gebraut. Leider habe ich aktuell nur ein Regen-Foto... Oberkotzau ist für sich auch sehr schön. Wir haben ein lange Geschichte der Besiedelung. Die Geschichte erzählt, dass die Markgräfin Wilhelmine von Bayreuth hier ihre Sommerresidenz hatte, um Urlaub zu machen. Wie klein die Welt doch ist...

In Bayreuth gibt es ein Brauerei-Museum im alten Brau-Gebäuden der "Maisel-Bräu". Vom Sudhaus, dem Maischebottich und dem Abfüll-Keller sind Fotos im Anschluß an den Marktplatz von Oberkotzau zu sehen. Ein alter Umschlagplatz für Händler mit der St. Jakobuskirche im Hintergrund und seinem "Seitreiber-Brunnen", der eine Ehrung der Händler und Begründung des wirtschaftlichen Aufschwungs des Marktes darstellen und würdigen soll.

Im Bereich neben der Kirche und des Rathauses gibt es einen alten Marktplatz, fast direkt am Saalelauf gelegen. Mittelpunkt ist der "Seitreiber-Brunnen". Der soll an die Verdienste der Viehhändler um den wirtschaftlichen Aufschwung in Oberkotzau erinnern. Diese haben maßgeblich zu einem gewissen Wohlstand in der Bevölkerung beigetragen. Heute wird hier regelmäßig immer mittwochs der Markttag abgehalten. An der Kirche beginnt der  schön angelegte "Bibelweg" mit einzelnen Stationen. Tafeln, sowie kleinen Ruhebänken dazwischen bieten für alle, die ein wenig Besinnung und Beschaulichkeit beim Spazierengehen suchen Rast und die Ruhe für innige Einkehr.

Die Brauerei der Gebrüder Maisel in Bayreuth braut auch sehr gutes Weißbier, wie bereits oben erwähnt gibt es dazu auch ein Museum in der Hindenburgstraße. Das "Maisel's Brauerei- & Büttnerei-Museum" zeigt Utensilien und Exponate aus Liebe zur Tradition von den Bierbrauern und -kutschern, genauso wie die Zunft des Faßmachers und Büttners. Es entsteht der lebendige Eindruck die alten Brauer und Büttner sind nur kurz zur Brotzeit weg von den alten Maschinen und Sudkesseln.  Ein Museum zum Anfassen, mit der Brau- und Erlebniswelt welche dem Besucher die handwerkliche Kunst des fränkisch-bayersichen Bierbrauens förmlich begreifbar machen möchte.

Wer nicht so weit fahren will -  das gibt es auch in Hof: Das "Brauerei Museum Bürger-Bräu Hof", Hof/Saale, Ascher Straße 3-5, 95028 Hof, Tel. 09281/73660                     (Nur leider habe ich davon noch keine Fotos. Ich werde jedoch daran arbeiten, versprochen!)

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