Ferienwohnung Matthes

Wohnen in Oberkotzau - ist wohnen in Bayern am Oberlauf der "sächsischen Saale"


Sie wollen noch mehr von uns sehen? - Kein Problem!

Die runde Teekanne am Hügel im Kreisverkehr Selb,  an der Autobahnausfahrt Nord am Ortseingang ist ein Symbol. Sie ist etwa 2,5 m hoch. Wie Bürgermeister Kreil erläuterte, soll die Kanne dem Logo der Porzellanwelt gleichen, wobei der Bauch der Kanne die Weltkugel darstellt.

Die größte Porzellan-Kaffeekanne der Welt steht in Selb, in der Weißenbacher Straße, nähe Klinikum stadteinwärts am "Dänischen Bettenlager". Die Kanne war auch schon unterwegs: beim "Deutschlandfest" in Bonn, wurde ausgewählt unsere Region zu vertreten.

Um das alles erkunden zu können, haben wir für mobile Gäste auch zwei Fahrräder zur Verfügung. Ein Damen- und ein Herrenrad. Die werden im Fahrradkeller im Haus abgestellt und sind abschließbar. Gleich neben der Waschküche, die auch von unseren Feriengästen genutzt werden darf. Hier steht unsere Waschmaschine. Extra für die Gäste gekennzeichnet und ein Eimerchen mit Waschpulver findet sich auch am Gerät. Der Wäscheplatz ist vor der Haustüre, direkt unterhalb des Parkplatzes am Haus.

Der Bürgerpark "Theresienstein". Seine Entstehung reicht bis ins Jahr 1816 zurück. Königin Therese Charlotte, beliebte Ehefrau von König Ludwig I. aus Bayern stand Anno 1836 dafür Pate. Das Jugendstilgebäude wurde 1902 nicht von irgend einer Majestät errichtet, sondern es wurde von den Bürgern Hofs selbst erschaffen als nobles Gesellschaftshaus und hatte nie einen eigenen Namen. Der "Stein" diente schon immer der Geselligkeit, dem Tanz und der Unterhaltung. Heute werden die oberen Räume für Vereins- und Familienfeiern, Kabarett- oder Konzertabende, Tagungen, Vorträge vermietet. Bis zur Bayerischen Landesgartenschau 1994 war es Restaurant.

Der "Stein" bezeichnet das märchenhafte, schloßartige  Jugendstilgebäude am Theresienstein. Der Park wurde 2003 als schönster Park Deutschlands ausgezeichnet. Er dient als Erholungsort für die Stadtbevölkerung und wurde als großer naturnaher Garten angelegt. Das Gebäude wird bewirtschaftet, im Sommer finden hier gerne Hochzeiten in romatischer Kulisse statt. Im unteren Teil befindet sich eine Bistro ähnliche Schnellgastronomie "Schelles Haus". Mit den Biergarten-Garnituren ist es möglich bei schönem Wetter zahlreich außen zu sitzen und den Ausblick über die Hofer Stadt zu genießen. Der Biergarten ist von April bis September geöffnet und bietet ca. 1000 Sitzplätze. Hier findet man original "Hofer Wärscht " - Bratwürste und eine kühle Maß einheimisches Bier.

Gleich neben der Jugendstil-Villa steht ein markanter Musikpavillon. Ebenfalls um die Zeit entstanden und gerne von Ende Mai bis Anfang September genutzt. Am Sonntag ab 11 Uhr ist Blasmusik zum Frühschoppen, Live-Musik oder regelmäßiges Promenadenkonzert. Hier finden bis zu 40 Musiker Platz für ihre Darbietung.

Der angrenzende Botanische Garten ist von April – Oktober ganztätig geöffnet. Er lädt ein mit geometrisch angelegten Rosarium, Alpinum, Heilpflanzengarten, Seerosenteich, Schattenquartier und weitläufigen Prachtstaudenflächen. Viele idyllisch gestaltete Ruheplätze und zahlreiche Sitzgelegenheiten geben Muse zum Verweilen und Bestaunen. Unmittelbar in der Nachbarschaft liegt der Zoo Hof mit verschiedenartigen exotischen und einheimischen Tieren. Hof ist kreisfreie Stadt mit Kultur und Flair, im alten Teil der Stadt sehr romantisch und lebendig zugleich. Die Fußgängerzone auch "Altstadt" genannt, ist von hier erkennbar und ein Ort mit Charme und Gegensätzen, ein Platz für ausgelassene Stunden und stille Momente.

Es ist allerdings ein Irrtum, zu glauben, dass die Hofer "Altstadt" auch der ältere Stadtteil ist. Die findet der Besucher in der "Neustadt", die mit ihrer Befestigung ab 1230 n. Chr. den eigentlichen Stadtkern bildete. Gegen Ende des 13. Jahrhunderts gab es hier zwei Klöster. Sie war mit festen Mauern und Toren umgeben und bildete den befestigten Teil der Stadt. Die große Straße durch die "Neustadt" heißt heute Ludwigstraße.

Außerhalb der Mauer lag die Altstadt, ein ehemals mitelalterlicher Straßenmarkt, der aus der Siedlung "Rekkenze" und der Lorenzkirche entstanden ist. Anno 1080 war dies die ursprüngliche Keimzelle der Besiedelung. Nach dem Brand 1823 wurde sie im biedermeierlichem Stil wieder aufgebaut. Sie zählt heute zu den etwa 300 bedeutsamsten historischen Stadtkernen in Deutschland. Sie ist durch ihre breite Bebauung der Häuserzeile ein zusätzlicher Festplatz geworden - und dies mitten im Zentrum .

Hussiten eroberten 1430 die Stadt und zerstörten sie schwer. Daraus ging der "Hofer Schlappentag" hervor, der heute immer noch wie ein echter  Nationalfeiertag begangen wird. 1432 wurde der erste Schützenverein dahalb gegründet, um künftig gegen derartige Angriffe geschützt zu sein. Alle Handwerker wurden mit Handfeuerwaffen ausgerüstet und mussten zur alljährlichen Schießübung antreten. Um nicht mit Strafe belegt zu werden, eilten viele Schützen noch am letzten Schießtag des Jahres (1. Montag nach Trinitatis) morgens in ihrer Arbeitskleidung und den üblichen Holzschuhen (Schlappen) zum Schießhäuschen in der Lessingstraße, Neustadt.

Im Laufe der Zeit wurde die Schützen mehr, welche kurz vor Ende ihre Prüfung ablegen sollten. So  setzte ein regelrechter Zug von Schlappenschützen zum Schießhäuschen ein. Für ihre Verdienste um die Stadt-Verteidigung bekamen sie das Braurecht verliehen.  Als rechtmäßiger Nachfolger der Schützenkompanie gilt die Privilegierte Scheiben-Schützen-Gesellschaft von 1432 Hof. Auf Grund der Statuten wurde sie zur Durchführung des "Hofer Nationalfeiertags" erkoren. Am 4. Juni 2012 ist es wieder soweit.

Der "Hofer Schlappentag" wird seit nunmehr 580 Jahren abgehalten. Das "Schlappenbier", von der hiesigen (Zelt-)Brauerei extra dafür gebraut, ist mild besonders würzig und süffig, hat es aber sehr in sich. Das Bier, die Hofer Bratwürste, zünftige Blasmusik und Hofer Geselligkeit ist hier in geballter Form traditionell anzutreffen. Seit 2011 braut dies nun in Linzenz die ehemalige Brauerei Scherdel (gehört zur Kulmbacher Brauerei), nachdem die Zeltbräu nicht mehr besteht.

Rehau - die Industriestadt im Grünen.  So bewirbt sie sich jedenfalls - und das stimmt auch. Rehau ist eine sehr aufstrebende und moderne Stadt mit vielen charmanten Details. Aus früheren Zeiten gibt es historische Gebäude zu sehen, aber auch mit recht moderner Architektur. Beeindruckend ist die feine Gliederung um den Maxplatz herum, genauso wie die Neubaugebiete und die verschwiegenen Täler um sie herum. Nicht weit ist die Grenze zu Tschechien, gerade mal 2-3 km entfernt und zu Fuß erwanderbar. Der Perlen-Bach birgt einen Natursegen in sich, der einmalig ist für unsere Region. Erkunden Sie ihn doch, in der Heimat der einstigen Perlfischer rund um Rehau.

Am Schillerplatz steht ein großer Granitbrunnen. Er trägt die Chronik der Stadt Rehau, eingemeißelt in seiner Stehle in der Mitte und sichtbar für jeden Bürger und Gast nachzulesen. Rehau war schon immer eine Pionier-Stadt. Egal ob es sich dabei um den ersten Anbau der Kartoffel um 1647 handelte, noch bevor Friedrich der II. mit der Anordnung des Nachbaues 1754 der Besiegung der Hungersnot in seinem damaligen Preußen entgegen trat. Damit hat der kleine Ortsteil Pilgrammsreuth Geschichte geschrieben. Oder ob es sich um die moderne Straßen-Architektur der Innenstadt nach dem dritten Brand 1817 handelt, oder um die Ehrung des weitsichtigen Bürgermeisters mit dem "Zukunfstläufer"- moderner Brunnen am Maxplatz. Der aufgeklappte spiegelnde Würfel soll die äußere massive Unantastbarkeit und eine innere Verletzlichkeit seiner "virtuellen Stadt" symbolisieren. Rehau bietet Historisches und Modernes in seinen Stadtgrenzen und ist darüber hinaus mit den Firmen "Rehau"- Plastik oder auch dem Porzellan (Zeh-Scherzer) bekannt geworden. In OT Wurlitz wurde der frühere Maschinenschlosser und Tonfilm-Miterfinder Dr. h.c. Hans Vogt geboren. Er hat hier im Angergäßchen (Museum) in der "Mechanischen Werkstatt" gelernt. Seine Erfindung war auch die beliebte legendäre "Wurlitzer-Musikbox".

Bild oben ist der Brunnen am Schillerplatz. Das Bild nebenan ist der "Zukunftsläufer" mit dem Brunnen am Maxplatz. Hier finden Wochenmärkte, immer mittwochs und samstags statt. Oder politische und wirtschaftliche Veranstaltungen, wie Weihnachtsmarkt, Rehauer Kerwa, Wählerinformationen und das Stadtfest mit Blasmusik und Dudelsack-Truppe aus Schottland.

Der Maxplatz, Zentrum von Rehau. Kulturelle und marktwirtschaftliche Höhepunkte finden hier statt. 2011 wurde eine erste Perl-Königin gewählt und gekürt.  Außerdem steht hier das Fluß-Perlmuschel-Denkmal und der Perlbach fließt direkt an ihm vorbei, kurz danach vereinigt er sich unter der Luitpoldbrücke mit dem Höllbach und wird fortan als Schwesnitz weiterfließen bis zu uns nach Oberkotzau. Bei der St. Jakobus-Kirche mündet er in die noch junge Saale.

Auch dem "fahrenden Volk" aus früheren Zeiten ist ein Denkmal gewidmet. Es soll alten Überlieferungen zufolge an den Ort und deren Auftritte in der Stadt erinnern, ist 120 cm groß, aus Bronze und heißt "Harlekin & Pulcinella".

Das "Deutsch-Deutsche-Museum" in  Mödlareuth, hinter Töpen, Hof a. Saale  wird auch das "Grenzland-Museum" genannt

Fährt  man mit dem Auto etwa 12 km nach Norden, so kommt man langsam an die ehemalige "DDR-Grenze" die innerdeutsche Grenze. Ein Dorf ist hier zu seltener Berühmtheit gelangt: das "Little Berlin", wie es oft von den Amerikanern betitelt wird. Es heißt Mödlareuth, hat ca. 50 Einwohner und lag und liegt je zur Hälfte in Bayern und in Thüringen. Das Dorf hat auch berühmte Geschichte geschrieben, allerdings eher eine bittere. Um die Umstände und die Trauer der Teilung Gesamtdeutschlands zu würdigen und ihrer zu gedenken gibt es dort das "Deutsch-Deutsche-Museum Mödlareuth". Hier findet der interessierte Besucher alle Informationen und Bilder, Relikte und bewahrte Grenz-Anlagen, Uniformen aus der DDR und Schießgewehre, Autos und Sperranlagen für seine sozialkritische, zeitgenössische und kulturelle Bildung.

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